LORIOT | CARTOON

Loriot prägte den deutschen Humor wie kein anderer.

Loriot

Seine unverkennbaren Knollennasenmännchen wurden ab den 1950er-Jahren zu seinem absoluten Markenzeichen. Sie verkörpern den höflichen, korrekten Durchschnittsbürger, der unaufhaltsam an den Tücken des Alltags und der zwischenmenschlichen Kommunikation scheitert.

ÜBER DEN | KÜNSTLER


Für die Pressearbeit zu seinem ersten Buch „Auf den Hund gekommen“ verfasste Loriot
am 13. September 1954 den nachstehenden Lebenslauf:
Ich bin kein Hund, noch habe ich bisher Ähnlichkeit mit einem solchen. Vielmehr bin ich
Berliner und am 12. November 1923 in Brandenburg geboren. Meine Eltern entschlossen
sich, mich zur Schule zu schicken.
Durch das Erlernen alter Sprachen, die Teilnahme an einem
Lehrgang für Panzertruppen, sowie durch ein dreijähriges
Studium an der Landeskunstschule Hamburg und die Ablegung
einer Prüfung, die mich zum Führen eines Automobils
berechtigt, bereitete ich mich gewissenhaft auf die Laufbahn
eines Karikaturisten vor. Ich kann schwimmen. Ferner
schenkte ich meiner Frau einen Hund und ein Kind.
• Offiziersfamilie
• Berliner. 12.11.1923 in Brandenburg geboren
• Humanistisches Gymnasium Berlin und Stuttgart
• 1942 bis 45 Russland. Kompaniechef in Panzerdivision
• 1945 bis 46 Holzfäller
• 1947 bis 49 Studium Landeskunstschule Hamburg
• Seitdem Karikaturist
• Veröffentlichungen in „Quick“, „Stern“, „Weltbild“, „Welt“
und ausländischen Journalen
• Liebe Hunde und Menschen
• Verheiratet seit 1951
• 1954 Tochter Bettina
1958 kam Tochter Susanne dazu, außerdem in der Folgezeit noch eine Vielzahl von Büchern,
Fernsehsendungen, Spielfilmen, Operninszenierungen, Reden, Preisen & Möpsen.

Loriot-Selbstportrait-1954
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